Satzung des Olympischen Sportclubs 04 Rheinhausen e.V. in der Fassung vom 01.12.1999


§ 1 Name, Sitz und GeschÀftsjahr

Der Verein fĂŒhrt den Namen Olympischer Sportclub 04 Rheinhausen e.V..
2.    Sitz des Vereins ist Duisburg-Rheinhausen.
Das GeschÀftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, GemeinnĂŒtzigkeit, Auflösung

1. Der Verein verfolgt den Zweck der Förderung des Sportes, ausschließlich unmittelbar und gemeinnĂŒtzig im Sinne des Abschnittes „SteuerbegĂŒnstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO).
Der Vereinszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und Leistungen und durch Errichtung und Pflege von Sportanlagen sowie sonstiger im Vereinseigentum stehender GerĂ€te.
Der Verein ist selbstlos tÀtig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3.    Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr satzungsmĂ€ĂŸige Zwecke verwendet werden. Aus Mitteln des Vereins erhalten die Mitglieder keine Zuwendungen, die den gesetzlichen Bestimmungen der AO entgegenstehen.
4.    Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.
5.    Der Verein ist frei von jeder politischen und religiösen Zielsetzung.
6.    Bei Auflösung des Vereins oder bei seiner Aufhebung wird das Vereinsvermögen wie folgt verwendet:
a.    Wird der Verein aufgelöst, so ist das Vereinsvermögen fĂŒr gemeinnĂŒtzige oder mildtĂ€tige Zwecke zu verwenden, wobei in erster Linie eine Verwendung fĂŒr sportliche Interessen der Jugend in Duisburg in Betracht kommt. Das Vereinsvermögen kann auch in eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder als steuerbegĂŒnstigt besonders anerkannte Körperschaft zur Förderung des Sports ĂŒbertragen werden.
b.    Erfolgt die Auflösung nur zum Zwecke der Verschmelzung mit einem anderen Verein, der gleiche Zwecke verfolgt und ebenfalls als gemeinnĂŒtzig anerkannt ist, so geht das Vermögen auf diesen neuen Verein ĂŒber.

§ 3 Haftung

Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenĂŒber fĂŒr UnfĂ€lle und SchĂ€den bei AusfĂŒhrung des Sports und fĂŒr auf dem GelĂ€nde oder in den RĂ€umen des Vereins abhanden gekommene und / oder beschĂ€digte GegenstĂ€nde nur insoweit, als Versicherungsschutz ĂŒber die Sporthilfe bzw. darĂŒber hinaus bestehende freiwillig abgeschlossene Versicherungen besteht.
2.    Diese HaftungsausschlĂŒsse finden ihre Grenzen in der zwingenden Vorschrift des § 31 BGB.

§ 4 Mitgliedschaften

Der Verein ist, sofern erforderlich, Mitglied der jeweiligen FachverbÀnde im Landessportbund NW. Er und seine Mitglieder sind der Satzung, der Rechtsprechung und den Einzelanordnungen dieser VerbÀnde unterworfen.

§ 5 Gliederungen, Abteilungen

Die sporttechnische Organisation des Vereins paßt sich seiner Aufgabe an, den Mitgliedern die AusĂŒbung verschiedener Sportarten zu ermöglichen.
2.    Der Verein gliedert sich in Abteilungen.
3.    Abteilungen sind in sich gefestigte Teile des Vereins, welche die SportausĂŒbung ihrer Mitglieder selbst organisieren.

§ 6 Mitglieder des Vereins

1.    Auf schriftlichen Antrag können natĂŒrliche und juristische Personen eine befristete oder unbefristete Mitgliedschaft des Vereins erwerben. NichtvolljĂ€hrige bedĂŒrfen der Erlaubnis des gesetzlichen Vertreters, der sich gleichzeitig zur ErfĂŒllung aller finanziellen Verbindlichkeiten zu verpflichten hat.
2.    Mit Einreichung des Aufnahmeantrages erkennt der Bewerber / die Bewerberin die Vereinssatzung in der jeweils gĂŒltigen Fassung an.
3.    Über einen Antrag entscheidet der Vorstand.
4.    Die Dauer der Mitgliedschaft betrĂ€gt mindestens drei Monate.
5.    Jedes Mitglied kann grundsĂ€tzlich in allen Abteilungen des Vereins Sport betreiben. Ein zusĂ€tzlicher Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben. Ausnahmeregelungen einzelner Abteilungen bedĂŒrfen der schriftlichen Einwilligung des Vorstandes.
6.    Antrags- und stimmberechtigt in Mitglieder- und Delegiertenversammlungen des Vereins sind sind alle Mitglieder mit Vollendung des 16. Lebensjahres. Jeder / jede Stimmberechtigte hat nur eine Stimme.
7.    Passiv wahlberechtigt sind nur volljĂ€hrige Einzelmitglieder. Die Wahl in den Ehrenrat setzt die Vollendung des fĂŒnfunddreißigsten Lebensjahres voraus.
B.    Die Mitwirkung in Abteilungsorganen richtet sich nach der GeschĂ€ftsordnung der jeweiligen Abteilung.
9.    FĂŒr die Wahrnehmung eines Amtes ist die Mitgliedschaft erforderlich.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch
a.    den Tod
b.    freiwilligen Austritt (KĂŒndigung)
c.    Ausschluß.
2.    Die KĂŒndigung der Mitgliedschaft erfolgt schriftlich gegenĂŒber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen zum Schluß eines Kalendervierteljahres. Bei NichtvolljĂ€hrigen bedarf es der ErklĂ€rung des gesetzlichen Vertreters. Die befristete Mitgliedschaft erlischt nach Ablauf des festgesetzten Zeitraumes.

3.    Der Ausschluß eines Mitgliedes erfolgt durch den Vorstand

a.    bei vorsĂ€tzlicher oder grob fahrlĂ€ssiger SchĂ€digung des Vereins
b.    bei schwerwiegendem Verstoß gegen die Regeln des sportlichen Anstandes und der Kameradschaft
c.    bei vorsĂ€tzlicher Mißachtung der Vereinssatzung oder wichtiger BeschlĂŒsse der Vereinsorgane.
 4. Der Ausschluß kann erfolgen, wenn ein Mitglied mit der Beitragszahlung fĂŒr mindestens zwei Vierteljahre in Verzug ist und den RĂŒckstand nach schriftlicher Zahlungsaufforderung nicht binnen zwei Wochen tilgt.
 5. Dem / der Ausgeschlossenen steht die Berufung an den Ehrenrat binnen einer Frist von einer Woche nach Zugang des begrĂŒndeten Ausschlußbescheides offen. Der Ehrenrat entscheidet endgĂŒltig. Dem / der Betroffenen ist vor der Entscheidung die Möglichkeit zur mĂŒndlichen und / oder schriftlichen Stellungnahme einzurĂ€umen.
    6.    Ausschlußbescheid mit Rechtsmittelbelehrung sowie Berufungsbeschluß sind dem / der Betroffenen durch Einschreibebrief mitzuteilen.
7.    Die Beitragspflicht endet mit dem Vierteljahr, in dem der Ausschluß rechtskrĂ€ftig ist

§ 8 Beitragswesen

Die Beitragsordnung und Umlagen jeder Art werden durch die Delegiertenversammlung beschlossen.

2.    Die Abteilungen können SonderbeitrĂ€ge und SonderzahlungsmodalitĂ€ten beschließen, die der Genehmigung des Vorstandes bedĂŒrfen.

§ 9 Organe

Organe des Vereines sind
a.    die Mitgliederversammlung
b.    die Delegiertenversammlung
c.    das PrĂ€sidium
d.    der Vorstand
e.    die Abteilungsleiterkonferenz
f.    die Abteilungsversammlung
g.    der Abteilungsausschuß
h.    der Jugendausschuß
i.    der Ehrenrat.
2.    Die Ämter im PrĂ€sidium, Vorstand und Ehrenrat schließen einander aus.
3.    Die Amtsperiode
a.-.    der Delegierten in der Delegiertenversammlung betrĂ€gt ein Jahr
b.    der Mitglieder des PrĂ€sidiums betrĂ€gt drei Jahre (Ausnahme § 14.5.)
c.    der Mitglieder des ehrenamtlich tĂ€tigen Vorstandes betrĂ€gt mindestens ein Jahr, höchstens drei Jahre
d.    der Mitglieder des Ehrenrates betrĂ€gt drei Jahre.
4.    Die Mitglieder der Organe scheiden vorzeitig aus
a.    durch RĂŒcktritt
b.    durch die Abberufung bzw. durch den Widerruf der Bestellung
c.    durch die ErklĂ€rung des Austrittes aus dem Verein.
Die verbleibenden Organmitglieder fĂŒhren die GeschĂ€fte bis zum Antritt der Amtsnachfolger fort.
Die Mitglieder des PrÀsidiums und des Vorstandes sind berechtigt
a.    an Abteilungsversammlungen - mit StimmrechtsbeschrĂ€nkungen auf Abteilungszugehörigkeit -
b.    an Sitzungen der Abteilungsleitungen - ohne Stimmrecht -
teilzunehmen.
6.    Das PrĂ€sidium, der Vorstand sowie die Abteilungen und der Jugendausschuß geben sich GeschĂ€ftsordnungen.
Über Versammlungen und Sitzungen ist eine Niederschrift anzufertigen. Diese muß die BeschlĂŒsse und andere Abstimmungsergebnisse enthalten und ist vom Leiter / von der Leiterin der Versammlung bzw. Sitzung und dem ProtokollfĂŒhrer / der ProtokollfĂŒhrerin zu unterzeichnen.

§ 10 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen
a.    auf Beschluß der Delegiertenversammlung mit Zweidrittelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder
b.    auf Beschluß des Vorstandes
c.    wenn ein FĂŒnftel aller volljĂ€hrigen Mitglieder es schriftlich unter Angabe eines Grundes beantragen. Die Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Eingang des Antrages bzw. eines Beschlusses vom PrĂ€sidium einzuberufen.
2. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfĂ€hig, wenn die Versammlung durch schriftliche Einladung bei Angabe der Tagesordnung unter Wahrung einer Frist von vier Wochen den Mitgliedern bekannt gegeben worden ist.
AntrĂ€ge fĂŒr die Mitgliederversammlung sind mindestens vierzehn Tage vor ihrer DurchfĂŒhrung schriftlich bei dem / der Vorsitzenden des PrĂ€sidiums oder einem seiner / ihrer Stellvertreter einzureichen.
AntrĂ€ge, die nicht auf der Tagesordnung stehen oder die nicht innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen vor der Versammlung gestellt worden sind, können als DringlichkeitsantrĂ€ge erörtert und zur Abstimmung gestellt werden, wenn das PrĂ€sidium sie vorlegt oder drei Viertel der anwesenden Mitglieder sich fĂŒr die Erörterung und Beschlußfassung aussprechen. Auch diese AntrĂ€ge sind schriftlich vorzulegen.
Die Mitgliederversammlungen werden von dem / der Vorsitzenden des PrÀsidiums oder in dessen / deren Verhinderungsfall von einem seiner Vertreter / ihrer Vertreterinnen geleitet.
Die BeschlußfĂ€higkeit ist unabhĂ€ngig von der Zahl der erschienenen Mitglieder (Ausnahme § 10.8.).
Die Mitgliederversammlung beschließt mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten ĂŒber SatzungsĂ€nderungen, mit Ausnahme von Änderungen, die aufgrund gesetzlicher, insbesondere steuerrechtlicher Regelungen / Novellierungen notwendig werden. Diese werden auf Beschluß des PrĂ€sidiums durchgefĂŒhrt.
Die Versammlung beschließt mit Dreiviertelmehrheit aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder ĂŒber
a.    eine Änderung des Vereinszweckes
b.    die Auflösung des Vereines.
Erscheinen zu der entsprechenden Versammlung die stimmberechtigten Mitglieder nicht in der erforderlichen Anzahl, so ist innerhalb einer Frist von einem Monat eine weitere Versammlung mit entsprechendem schriftlichen Hinweis einzuberufen. Diese Versammlung ist ohne RĂŒcksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlußfĂ€hig. Sie beschließt dann mit Dreiviertelmehrheit.
9.    Die Versammlung entscheidet in genannten FĂ€llen ĂŒber die Verwendung des Vereinsvermögens.

§ 11 Delegiertenversammlung

Die Delegiertenversammlung setzt sich zusammen aus
a.    dem PrĂ€sidium
b.    dem Vorstand
c.    dem Ehrenrat
d.    den Abteilungsleitern /-Abteilungsleiterinnen
e.    den Abteilungsdelegierten
f.    dem Jugendausschuss
Die Abteilungen entsenden, sofern sie mindestens fĂŒnfundzwanzig Mitglieder ĂŒber achtzehn Jahre aufweisen, je vier Delegierte, darunter den Abteilungsleiter / die Abteilungsleiterin und außerdem ab fĂŒnfzig fĂŒr je angefangene fĂŒnfzig Mitglieder einen Vertreter / eine Vertreterin in die Delegiertenversammlung. Abteilungen, die weniger als 25 volljĂ€hrige Mitglieder aufweisen können nur zwei Delegierte entsenden. Die Delegierten und eine entsprechende Anzahl von Ersatzdelegierten werden fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr von den Abteilungen gewĂ€hlt und diese dem Vorstand spĂ€testens eine Woche vorher schriftlich zur Kenntnis gebracht. Als Berechnungsgrundlage fĂŒr die Wahl gilt der Mitgliederbestand am 01.01. des jeweiligen Kalenderjahres.
2. Zur BeschlußfĂ€higkeit mĂŒssen mindestens die HĂ€lfte der stimmberechtigten Delegierten anwesend sein. Wird diese Voraussetzung nicht erfĂŒllt, muß eine erneute Versammlung binnen sechs Wochen durchgefĂŒhrt werden. Hier beschließen die stimmberechtigten Anwesenden unabhĂ€ngig von der Zahl der Erschienenen.
3.    Die Delegiertenversammlung wĂ€hlt gemĂ€ĂŸ Wahlordnung
a.    drei Mitglieder des PrĂ€sidiums
b.    die Mitglieder des Vorstands
c.    die RechnungsprĂŒfer / die RechnungsprĂŒferinnen.
4.    Die Delegiertenversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen ĂŒber
a.    die Genehmigung des GeschĂ€ftsberichtes fĂŒr das abgelaufene Rechnungsjahr
und die Entlastung des PrÀsidiums, des Vorstandes, der Abteilungsleitungen und der Vereinsjugend
b.    die Genehmigung des Haushaltsplanes fĂŒr das neue Rechnungsjahr

c.    die Beitragsordnung und deren Änderungen
d.    die Wahlordnung und deren Änderungen
e.    sonstige AntrĂ€ge
f.    Vorlagen des PrĂ€sidiums, wenn dieses seine Entscheidungsbefugnis in der Sache an die Delegiertenversammlung abtreten will
g.    Umlagen.
Die Delegiertenversammlung beschließt mit Zweidrittelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten ĂŒber Ankauf, Verkauf, Tausch wie auch die Belastung von Grundeigentum, mit Ausnahme der dinglichen Sicherung von ZuschĂŒssen und Darlehen aus öffentlicher Hand.
6.    Abstimmungen in Angelegenheiten gemĂ€ĂŸ Abs. 3 - 6 erfolgen offen, wenn nicht von mindestens einem Viertel der anwesenden Stimmberechtigten widersprochen wird.
7.    Zur Delegiertenversammlung werden die Mitglieder des PrĂ€sidiums, des Vorstandes, die
RechnungsprĂŒfer und RechnungsprĂŒferinnen und die Abteilungsleiter und Abteilungsleiterinnen vom Vorstand mit einer Frist von mindestens vier Wochen schriftlich eingeladen. Den Delegierten und den Mitgliedern des Vereinsjugendausschusses werden die schriftlichen Einladungen ĂŒber die jeweilige Abteilungsleitung bzw. den Vereinsjugendleiter / die Vereinsjugendleiterin zugestellt. Der Termin der Delegiertenversammlung muß mit einer Frist von mindestens vier Wochen öffentlich bekanntgegeben werden.
B. Die Delegiertenversammlung, auf der der Vorstand und das PrĂ€sidium anhand des GeschĂ€ftsberichtes Rechenschaft ĂŒber das abgelaufene Rechnungsjahr vorlegen, muß vor Ablauf des ersten Quartals stattfinden. Auf ihr werden anstehende Wahlen getĂ€tigt.
9.    Weitere Delegiertenversammlungen werden auf Beschluß des PrĂ€sidiums oder des Vorstandes einberufen. Außerdem wird eine Delegiertenversammlung einberufen, wenn ein begrĂŒndeter Antrag unter Angabe des zu beratenden Sachgegenstandes von mindestens vierzig Prozent der Delegierten unterzeichnet, an den Vorstand gestellt wird.
10.    Die Delegiertenversammlung wird von dem / der Vorsitzenden des Vorstandes, im Verhinderungsfall von einem anderen Mitglied des Vorstandes, geleitet.

§ 12 PrÀsidium

Der Verein hat ein PrĂ€sidium, welches dem Vorstand beratend zur Seite steht. Es unterstĂŒtzt den Vorstand in seinem BemĂŒhen um die Wahrung der Vereinsbelange.
2.    Das PrĂ€sidium schlĂ€gt der Delegiertenversammlung die Besetzung des Vorstands vor.
Das PrĂ€sidium ist zustĂ€ndig fĂŒr
a.    die Bestellung des Vorstandes
b.    die Einsetzung des Ehrenrates
c.    die Einberufung von Mitgliederversammlungen, im Bedarfsfall der Delegiertenversammlung
d.    SatzungsĂ€nderungen aufgrund gesetzlicher, insbesondere steuerrechtlicher Regelungen und Novellierungen
e.    die Genehmigung der Ehrenordnung
f.    die Zustimmung fĂŒr die Bestellung hauptamtlicher Sachbearbeiter / Sachbearbeiteinnen gemĂ€ĂŸ § 13.8. dieser Satzung.
4.    Das PrĂ€sidium kann aus bis zu sechs Mitgliedern bestehen. Drei Mitglieder des PrĂ€sidiums werden von der Delegiertenversammlung gewĂ€hlt. Ein Mitglied wird von der Ateilungsleiterkonferenz berufen, bis zu zwei Personen kann das PrĂ€sidium zusĂ€tzlich bestellen.
Stimmberechtigte Mitglieder gemĂ€ĂŸ § 6 dieser Satzung können Kandidaten / Kanditatinnen fĂŒr die in der Delegiertenversammlung zu wĂ€hlenden PrĂ€sidiumsmitglieder schriftlich vorschlagen. Der Vorschlag fĂŒr einen Kandidaten / eine Kandidatin muß von mindestens zehn stimmberechtigten Mitgliedern schriftlich erfolgen und kann nur mit der schriftlichen EinverstĂ€ndniserklĂ€rung des Vorgeschlagenen / der Vorgeschlagenen eingereicht werden.
Die Delegiertenversammlung wÀhlt die drei Mitglieder in das PrÀsidium, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Die Wahl erfolgt mit verdeckten Stimmzetteln.
Die Amtsdauer der von der Delegiertenversammlung gewÀhlten Mitglieder des PrÀsidiums betrÀgt drei Jahre. Nach einem rollierenden System ist jedes Jahr ein PrÀsidiumsmitglied neu zu wÀhlen, wobei Wiederwahl möglich ist. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines gewÀhlten Mitgliedes hat auf der nÀchsten Delegiertenversammlung eine entsprechende Nachwahl zu erfolgen.
B. Das PrĂ€sidium tagt mindestens einmal im Halbjahr. Es wĂ€hlt aus seiner Mitte den Vorsitzenden / die Vorsitzende und seinen Stellvertreter / seine Stellvertreterin. Die zusĂ€tzlich ins PrĂ€sidium berufenen Personen können hierzu nicht gewĂ€hlt werden. Das PrĂ€sidium ist beschlußfĂ€hig, wenn mehr als die HĂ€lfte der Mitglieder anwesend sind. BeschlĂŒsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden / der Vorsitzenden oder des Stellvertreters / der Stellvertreterin den Ausschlag.
Die Einladung zu Sitzungen unter Angabe der Tagesordnung ist gleichzeitig dem Vorstand zuzustellen. Zu den Sitzungen ist der Vorsitzende / die Vorsitzende einzuladen. Er / sie kann sich durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten lassen.

§ 13 Vorstand

Die Leitung des Vereins obliegt dem Vorstand. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters (§ 26 BGB). Bei WillenserklĂ€rungen des Vereins nach außen ist die ErklĂ€rung des / der Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle eines Stellvertreters / einer Stellvertreterin, jeweils zusammen mit einem zweiten Vorstandsmitglied, erforderlich.
2. Der Vorstand besteht aus mindestens drei, höchstens sieben Personen, darunter der Vereinsjugendleiter / die Vereinsjugendleiterin. Der Vorstand hat einen Vorsitzenden sowie zwei Stellvertreter.
Der / die Vorsitzende, die Stellvertreter und weitere Vorstandsmitglieder werden vom PrÀsidium bestellt. Der Vereinsjugendleiter / die Vereinsjugendleiterin wird von den Jugendvertretern nach den Bestimmungen der Vereinsjugendordnung gewÀhlt.
4.    Die Amtsperiode der Vorstandsmitglieder betrĂ€gt mindestens ein Jahr, höchstens drei Jahre. Wiederbestellung ist möglich.
Der Vorstand ist, soweit nicht einzelne Rechte und Aufgaben durch die Satzung dem PrĂ€sidium vorbehalten sind, allein zustĂ€ndig fĂŒr alle Aufgaben, die sich fĂŒr ihn materiell als gesetzlichen Vertreter des Vereins auf Grund von Gesetz, Satzung und satzungsgemĂ€ĂŸen BeschlĂŒssen der Mitgliederversammlung, der Delegiertenversammlung und des PrĂ€sidiums und ideell als Vorstand eines Sportvereins ergeben.
6.    Der Vorstand ist zustĂ€ndig fĂŒr die Einberufung der Abteilungsleiterkonferenz und der Delegiertenversammlung (Ausnahme § 1 1.9.).

§ 14 Abteilungsleiterkonferenz

Der Vorstand ist nur beschlußfĂ€hig, wenn mehr als die HĂ€lfte seiner Mitglieder, darunter der / die Vorsitzende oder sein Stellvertreter / seine Stellvertreterin, anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des amtierenden Vorsitzenden. Das PrĂ€sidium kann an den Sitzungen des Vorstandes teilnehmen. Die ModalitĂ€ten sind mit dem PrĂ€sidium abzusprechen.
Zur Verteilung der anfallenden Aufgaben und ihrer Abgrenzung verabschiedet der Vorstand mit der Mehrheit seiner Stimmen unverzĂŒglich eine GeschĂ€ftsordnung, die alljĂ€hrlich den gegebenen VerhĂ€ltnissen anzupassen ist. Der Vorstand kann in der GeschĂ€ftsordnung die Bestellung von Sachbearbeitern / Sachbearbeiterinnen sowie die Bildung von SonderausschĂŒssen fĂŒr einzelne Aufgabengebiete vorsehen. Die Bestellung hauptamtlicher Sachbearbeiter / Sachbearbeiterinnen bedarf der Zustimmung des PrĂ€sidiums. Die GeschĂ€ftsordnung ist den Leitern / den Leiterinnen der Abteilungen und dem PrĂ€sidium zur Kenntnis zu geben.
Der Vorstand erarbeitet eine Ehrenordnung ( § 12.3.d.).

§ 15 Abteilungen /Abteilungsausschuss/ Abteilungsversammlung

Die im Verein ausgeĂŒbten Sportarten sind in Abteilungen zusammengefaßt. Die GrĂŒndung einer Abteilung bedarf der Genehmigung des Vorstandes.
Die Leitung einer Abteilung erfolgt durch den Abteilungsauschuss, bestehend aus einem Abteilungsleiter / einer Abteilungsleiterin und mindestens zwei weiteren Abteilungsmitgliedern, darunter ein Vertreter / eine Vertreterin der Jugend. Eine Abteilung kann in AusnahmefĂ€llen auch durch den Vorstand gefĂŒhrt werden.
Der Abteilungsausschuß fĂŒhrt nach Maßgabe der Satzung die Abteilung in sportlicher und finanzieller Hinsicht selbstĂ€ndig. Der Abteilungsleiter / die Abteilungsleiterin ist dem Vorstand gegenĂŒber persönlich verantwortlich. Seine / ihre Befugnisse zu rechtsverbindlicher finanzieller VerfĂŒgung richten sich nach dem alljĂ€hrlich von der Delegiertenversammlung zu verabschiedenden Haushaltsplan. Insoweit handelt der Abteilungsausschuß als BevollmĂ€chtigter des Vorstandes.
Der Vorstand gibt jĂ€hrlich an den Abteilungsausschuß eine schriftliche Anweisung zur AusfĂŒhrung der BevollmĂ€chtigung im Sinne dieses Absatzes. 4. Zu den alljĂ€hrlich stattfindenden Abteilungsversammlungen werden die stimmberechtigten Mitglieder der Abteilung durch Veröffentlichung in der lokalen Presse, ĂŒber Aushang in den ClubhĂ€usern, durch Benachrichtigung in den Übungsstunden oder anderer geeigneter Formen eingeladen. AuswĂ€rtige Mitglieder sind schriftlich einzuladen.
    5.    Einladungen zur Abteilungsversammlung mit Tagesordnung und das von der Versammlung anzufertigende Protokoll sind dem Vorstand zur Kenntnis zu geben.
    6.    Die Aufgaben der Abteilungsversammlung sind
a.    Die Wahl der Mitglieder des Abteilungsausschusses auf die Dauer von mindestens einem und höchstens drei Jahren
b.    Die Wahl der Vertreter / Vertreterinnen fĂŒr die Delegiertenversammlung
c.    Die Festlegung einer GeschĂ€ftsordnung der Abteilung, die der Zustimmung des Vorstandes bedarf.
7. Wahlberechtigt sind im allgemeinen nur die in der Abteilungsliste aufgefĂŒhrten Mitglieder. Wenn jedoch Mitglieder in verschiedenen Abteilungen tĂ€tig sind, sind diese auf Antrag der Abteilung stimmberechtigt. Nicht volljĂ€hrige Mitglieder sind stimmberechtigt, sofern sie an Meisterschaften im Erwachsenenbereich teilnehmen.

§ 16 Jugend des Vereins, Jugendausschuß

Grundlage fĂŒr die Jugendarbeit des Vereins bilden die Richtlinien des Landessportbundes (Rahmenjugendordnung) in ihrer jeweils gĂŒltigen Fassung.
Die Belange der Jugend werden von dem Vereinsjugendleiter / der Vereinsjugendleiterin verwaltet und vertreten.
Die Vereinsjugend erstellt eine Vereinsjugendordnung, welche die Jugendarbeit und die Bildung eines Jugendausschusses regelt. Sie bedarf der Zustimmung des Vorstandes.

§ 17 Ehrenrat

Der Verein hat einen Ehrenrat. Der Ehrenrat besteht aus fĂŒnf Mitgliedern, von denen nach Möglichkeit ein Mitglied Jurist sein sollte.
Der Ehrenrat wird vom PrĂ€sidium fĂŒr jeweils drei Jahre eingesetzt.
Der Ehrenrat ist unabhÀngig und unterliegt keinen Weisungen anderer Vereinsorgane.
4.    Die Aufgaben des Ehrenrates sind
a.    Schlichtung und Entscheidung von Ehrenstreitigkeiten zwischen Vereinsmitgliedern, soweit Vereinsinteressen hiervon berĂŒhrt werden
b.    Entscheidungen ĂŒber Beschwerden der durch Beschluß des Vorstandes ausgeschlossenen Mitglieder.
5.    Unter Angabe eines Grundes ist auf Antrag eines oder mehrerer Mitglieder des Vereins der Ehrenrat durch den Vorstand zu einer Sitzung einzuladen.
6. Der Ehrenrat ist beschlußfĂ€hig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Er wĂ€hlt aus seiner Mitte jeweils den Sitzungsleiter / die Sitzungsleiterin. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Sitzungsleiters / der Sitzungsleiterin den Ausschlag.
7.    Die Entscheidungen des Ehrenrates sind endgĂŒltig.

§ 18 Finanz- und Haushaltswesen

1,    Der Delegiertenversammlung ist ein vom Vorstand ausgearbeiteter Haushaltsplan fĂŒr das beginnende GeschĂ€ftsjahr zur Verabschiedung vorzulegen.
2. FĂŒr die Aufstellung des Haushaltplanes ist dem Vorstand der Etatentwurf in Verbindung mit dem Kassenbericht von den Abteilungen und der Vereinsjugend vorzulegen. Spiel-, Wettkampf- oder sonstige Einnahmen verbleiben den Abteilungen, von welcher sie erzielt wurden.
Die Abteilungsleiter / die Abteilungsleiterinnen sowie der Vereinsjugendleiter / die Vereinsjugendleiterin sind ggfls. ĂŒber ihre Kassenwarte / Kassenwartinnen verpflichtet, dem Vorstand auf dessen Verlangen zu jeder Zeit unter Vorlage aller BĂŒcher und Buchungsunterlagen Bericht zu erstatten. Dem Vorstand ist darĂŒber hinaus jede gewĂŒnschte Auskunft zu erteilen.

§ 19 RechnungsprĂŒfer / RechnungsprĂŒferinnen

Die Delegiertenversammlung wĂ€hlt fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr vier RechnungsprĂŒfer / RechnungsprĂŒferinnen, die keinem Organ des Vereins gemĂ€ĂŸ § 9.1. dieser Satzung außer der Mitglieder-, der Delegierten- und der Abteilungsversammlung angehören dĂŒrfen. Ihre Wiederwahl ist zulĂ€ssig.
Die RechnungsprĂŒfer / RechnungsprĂŒferinnen sind berechtigt und verpflichtet, die gesamte RechnungsfĂŒhrung des Vereins einschließlich der Abteilungen und der Vereinsjugend unter besonderer BerĂŒcksichtigung von § 2.3. und § 2.4. dieser Satzung zu ĂŒberprĂŒfen.Eine Aufgabenteilung unter ihnen ist möglich. Die BĂŒcher und Belege mĂŒssen jedoch von mindestens zwei PrĂŒfern / PrĂŒferinnen gemeinsam ĂŒberprĂŒft werden.
Der Delegiertenversammlung ist ĂŒber die PrĂŒfung und ihre Ergebnisse, die schriftlich niederzulegen sind, zu berichten.
Die RechnungsprĂŒfer / RechnungsprĂŒferinnen sind hinsichtlich der von ihnen gewonnenen Erkenntnisse zur Verschwiegenheit verpflichtet.

§ 20 Auszeichnungen und Ehrungen

Auszeichnungen und Ehrungen erfolgen nach der vom Vorstand ausgearbeiteten und vom PrÀsidium genehmigten Ehrenordnung.

§ 21 Vereinsstrafen

Der Vorstand kann fĂŒr den Fall der Verletzung von Mitgliedspflichten folgende Vereinsstrafen verhĂ€ngen.
a.    Verwarnung bei leichteren VerstĂ¶ĂŸen
b.    Zeitweilige Sperrung vom Übungs- und Wettkampfbetrieb, bis zu sechs Monaten bei schweren Vergehen
c.    Vereinsausschluß gemĂ€ĂŸ § 7.3. dieser Satzung.
Dem betroffenen Mitglied steht die Berufung an den Ehrenrat offen.

Duisburg, den 1.Dezember 1999


Vorsitzender PrĂ€sidium    Vorsitzender Vorstand

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