Leichtathletik – eine Mannschaftssportart – auch vereinsübergreifend!
Ein Gastbeitrag von Robin Küppers
Mit diesem Vorsatz traten die Jungen des Rumelner TV mit den Athleten des OSC Rheinhausen zum wiederholten Male gemeinsam als Startgemeinschaft Duisburg-West an und bestritten Anfang Mai den Vorkampf zur Deutschen Schüler-/ Jugend-Mannschaftsmeisterschaft.

Ziel: das vorhandene Talent jedes Einzelnen zu nutzen, um eine Anzahl von verschiedensten Disziplinen bestmöglich zu besetzen, um mit maximaler Punktzahl der Mannschaft zur Qualifikation zum Landes- oder Bundesfinale erneut antreten zu dürfen.
In diesem Jahr mußten die ergeizigen Jugendlichen allerdings feststellen, daß die Motivation anderer Vereine des Landesverbandes in Bezug auf Mannschaftswettkämpfe deutlich nachgelassen hat. Es bestritten im LV Nordrhein nur ganze zwei Mannschaften überhaupt einen Vorkampf. Zum Endkampf werden sonst die besten sechs Teams eingeladen.
Zum Endkampf, der zudem in diesem Jahr im heimischen Leichtathletik-Stadion an der Wedau ausgetragen wurde, traten sie dann sogar ganz alleine an, da die gegnerische Mannschaft einen anderen zeitgleichen Wettkampf vorzog.
Nichtsdestotrotz ließen es sich die jungen Duisburger nicht nehmen, sich von ihrer besten Seite zu präsentieren. So erzielte Tobias Igner (OSC) eine neue persönliche Bestleistung im Hochsprung (1,68 m), Justin Neubauer Bestleistungen im Kugelstoßen (9,14 m) und Speerwurf (30,57 m), Jan-Philipp Fischell im Sprint (12,77 sec) und Robin Küppers ebenfalls im Speerwurf (37,94 m). Der am Vorkampf noch nicht beteiligte Alexander Guillen, eigentlich noch in der jüngeren A-Schüler-Klasse startend, ersetzte verletzungsbedingt ausgefallene Teamkollegen und fügte sich insbesondere in der 4 x 100 m-Staffel harmonisch ein. In der Endabrechnung sammelte die Mannschaft gute 7.368 Punkte, wertvolle Erfahrungen und einen wunderschönen gläsernen Pokal.
Vor allem aber dominierte ein Erlebnis: wir sind ein Team!
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben